LEDs und der richtige Transformator

27.02.2016 00:00

Das Netzteil, auch bekannt als Transformator oder LED Treiber ist eine der wichtigsten Komponenten für LED Beleuchtung. ...
Der normale Haushaltsstrom liefert 230 Volt, viele LED-Spots benötigen aber nur 12 Volt, um die Spannung umzuwandeln, müsst Ihr einen Trafo verwenden.
Trafos benötigen meist eine bestimmte Mindestlast um überhaupt funktionieren zu können. Wenn man stromfressenden Halogenstrahler durch sparsame LED Spots ersetzt kann es sein, dass die Mindestbelastung des Transformators nicht mehr erreicht wird. Die Folge ist, dass der Trafo die Belastung nicht erkennt und nicht korrekt arbeitet. Die LED Strahler können in diesem Fall blinken, glimmen, brummen oder gar nicht leuchten. Sicherheit schafft eine einfache Rechnung, addiert die Wattangaben der LED Leuchtmittel und Ihr erhaltet eure Gesamtlast, z.B. 5W+5W+5W+5W=20W . Die Gesamtlast darf den Lastbereich des Trafos nicht über- oder unterschreiten. Die Last steht oftmals in Form von z.B. „20W – 60W“ auf dem Trafo.
LED-Lampen benötigen aufgrund ihrer Funktionsweise einen hohen Einschaltstrom. Das bedeutet, dass sie nach dem Einschalten für wenige Millisekunden ein Vielfaches der beim späteren Betrieb benötigten Strommenge ziehen. Zahlreiche herkömmliche Transformatoren sind auf die so entstehenden, hohen Stromstärken (Ampere) jedoch nicht ausgelegt und können Schaden nehmen.
Sollen die eingesetzten LED-Spots gedimmt werden, achtet darauf das sowohl die Leuchtmittel als auch der Trafo, als dimmbar gekennzeichnet sind. Eignet sich der vorhandene Transformator nicht zum Betrieb mit LED-Lampen, so sollte er gegen einen Niedervolt-Trafo, der speziell für den Betrieb mit LED-Lampen konzipiert, ist ausgetauscht werden.
Achtet beim Neukauf immer darauf, dass der Trafo Schutzschaltungen gegen Überhitzung, Kurzschluss und Überspannung hat.

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